MONITORING


Bei zu erwartenden Bewegungen und der damit entstehenden Gefahr, etwa für den Bahnbetrieb oder bei Standsicherheitsgefährdungen, empfiehlt es sich, eine Online-Überwachung (Monitoring) durchzuführen. Die permanente Online-Überwachung der Geometrie und deren potentiellen Änderungen im Zuge von benachbarten Baumaßnahmen kann mittels praxisgetesteten Online-Control- und Alarmsystemen ausgeführt werden. Hiermit kann eine geodätische Deformationsanalyse durchgeführt werden.

Mit fortlaufenden elektronischen Vergleichsberechnungen wird die aktuelle Objektgeometrie und deren Veränderungen ermittelt und im Online-Monitoring aufgezeigt.
Durch die Installation eines Frühwarnsystems in dieses Verfahren kann hiermit vollautomatisch der Gefahrpegel rechtzeitig an feste und mobile Online-Überwachungsstellen (z. B. auch Handy-Abfragen) weitergemeldet werden.

GOCA (GNSS / LPS Online Control und Alarmsystem)

Derzeitig verwenden wir das Programm GOCA zur permanenten Online-Überwachung von Objekten.
Das Programm GOCA zählt derzeitig zu den besten und modernsten Programmen
auf dem Markt.

Lassen Sie Sich beraten - wir stellen für Sie ein optimales Überwachungsprogramm auf.

Programminformationen:
Die in der GOCA-Software implementierten Algorithmen einer geodätischen Deformationsanalyse ermitteln in fortlaufender Berechnung die aktuelle Objektgeometrie und deren Veränderungen. Das mobile oder fest installierbare Multisensorsystem GOCA (www.goca.info) verwendet – bei frei konfigurierbarem Netzdesign – GNSS/GPS, terrestrische Sensoren (LPS) sowie lokale Sensoren (LS) zum Online-Monitoring von Objektdeformationen.

GOCA kann so als Frühwarnsystemsystem für Naturgefahren oder im Bereich geotechnischer Anlagen und Gebäude (z.B. Bergbau, Staudämme, Tunnel) eingesetzt werden. GOCA ist weltweit über 25 Mal installiert, so z.B. beim Gotthardtunnelbau.

Neben der Sensor-Hardware besteht das GOCA-System aus zwei Softwarekomponenten, nämlich der Sensorkommunikationssoftware und der GOCA-Software. Die Sensorkommunikationssoftware hat die Aufgabe, die Sensordaten über Funk, GSM, WLAN oder über Netzwerk an die GOCA-Software heranzuführen. Zur Anbindung beliebiger Hardware mittels verschiedener Sensorkommunikationssoftware steht seitens der GOCA-Software eine offene Datenschnittstelle („GKA“-Schnittstelle“) bereit.
Die GOCA-Software leistet dann als wesentliche Kernaufgabe des Systems die Weiterverarbeitung der Sensordaten in Echtzeit in einem dreidimensionalen Koordinatensystem. Die geometrischen Veränderungen können in Vorhersagemodelle überführt werden. Damit kann die GOCA-Software nicht nur mit, sondern auch bereits vor dem Eintritt eines kritischen Zustands überwachter Objekte (Staumauer, Vulkan, Gebäude, Hangrutschung, etc.) eine Alarmierung über Sirene, SMS etc. auslösen.



BEISPIEL AUS DER PRAXIS

Installation des Tachymeters außerhalb des Einflussbereiches

Prisma am Überwachungsobjekt (links) und Prisma als Fixpunkt (rechts).
Hier: Permanentüberwachung einer Wand

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